Warum Bildung am Küchentisch beginnt. Mit Melanie Vinci
Shownotes
Was passiert, wenn Unternehmen Bildung nicht länger als „soziales Extra“, sondern als echten wirtschaftlichen Erfolgsfaktor verstehen?
In dieser Folge spricht Melanie Vinci darüber, warum Bildungschancen in Deutschland noch immer massiv von sozialer Herkunft abhängen – und weshalb Unternehmen eine viel größere Verantwortung tragen, als viele heute wahrhaben wollen.
Melanie erzählt sehr persönlich von ihrem eigenen Weg: kein Abitur, kein akademisches Elternhaus – aber der Wunsch nach Bildung und Entwicklung. Sie beschreibt, warum viele Menschen ihr eigenes Potenzial gar nicht erkennen können, wenn ihnen Vorbilder, Orientierung und Zugang fehlen.
Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Unternehmen beim Recruiting noch immer zu stark auf Lebensläufe und formale Qualifikationen schauen, obwohl Potenzial oft ganz woanders sichtbar wird. Außerdem geht es um konkrete Praxisbeispiele aus einem Unternehmen mit über 10.000 Mitarbeitenden aus 130 Nationen – und darum, wie Bildung für Mitarbeitende und deren Kinder aktiv ermöglicht werden kann.
Eine Folge über Chancengleichheit, Verantwortung, Fachkräftesicherung und die Frage, warum Lernen keine Last, sondern etwas Wunderbares sein sollte.
💬 Zentrale Botschaft:
„Wir müssen weg von der Reihenbetrachtung auf CVs und Qualifikationen hin zu Fähigkeiten, Entwicklungspotenzialen und der Frage: Wie machen wir Talente sichtbar?“
Kernaussagen:
- Fachkräftesicherung bedeutet nicht nur Recruiting, sondern aktive Bildungs- und Entwicklungsarbeit.
- Weiterbildung darf kein freiwilliges Angebot mehr sein, sondern muss als gemeinsamer Anspruch verstanden werden.
- Chancengleichheit entsteht nicht durch gute Absichten, sondern durch konkrete Zugänge und niedrigschwellige Lösungen.
- Bildung und Selbstwert hängen eng zusammen – besonders für Menschen ohne akademisches Umfeld.
Links:
Links zu ubiMaster:
LinkedIn: www.linkedin.com/in/janakrotsch
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/ubimaster/
Website: https://www.ubimaster.com/de/
Links zu Ja klaHR:
Linked In: https://www.linkedin.com/in/berndt-stefan/
Website: https://jaklahr.de/
Linktree: https://linktr.ee/jaklahr
Dein Call to Action!
👉 Hinterlasse eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts ⭐⭐⭐⭐⭐
Transkript anzeigen
00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zum Bildungsbooster Podcast, der Podcast für mehr Chancengleichheit.
00:00:10: Ihre Karriere begann nicht irgendwo an der Spitze sondern ganz praktisch als Personaldisponentin in Kassel.
00:00:16: Von dort ging es Schritt für Schritt weiter, über Führungsrollen bis an die Unternehmensspitze.
00:00:20: Heute ist sie Präsidentin des Verwaltungsrates von Personaservice und verantwortet gemeinsam mit ihrem Management-Team das operative Geschäft in Deutschland.
00:00:30: Sie bringt eine Perspektive mit, die wir hier im Bildungsbooster lieben – nahe an den Menschen, nahe der Organisation und mit einem klaren Blick auf Verantwortung!
00:00:40: Mit Persona beschäftigt sich nicht nur mit der Arbeitswelt und Fachkräften sondern auch Frage, welche Verantwortung Unternehmen für Chancen gleichheit übernehmen können und was passiert wenn Arbeitgebende Bildung nicht nur als gemeinschaftliches und gesellschaftliches Thema betrachten sondern als echte Zukunftsinvestition.
00:00:59: Heute sprechen wir darüber warum Bildung weit vor dem ersten Arbeitstag beginnt, welche Rolle Unternehmen dabei spielen können und warum gute Absichten alleine noch keine Veränderungen erzeugen.
00:01:10: Herzlich willkommen Melanie Winschi!
00:01:14: Melanie, wann hast du zum ersten Mal ganz konkret gesehen dass Bildungschancen nicht für alle gleich sind und was hat das bei dir ausgelöst?
00:01:25: Ich habe es als erstes vor allen Dingen gespürt weil ich ja selbstkind einer arbeitenden Familie bin.
00:01:30: Eine Arbeiterfamilie keine Akademiker-Familien allen akademischen Wegen einen viel schwereren Zugang, weil sehr viele Dinge nicht sehr einfach zugänglich sind.
00:01:44: Und ich habe das große Glück aber trotzdem aus einer sehr bildungserfühlen Familie zu kommen, weil mein Opa einfach sehr geprägt hat, aber im Grunde auch die Motivation für diesen Beruf den ich jetzt seit über twenty fünf Jahren machen darf ist dass sich es Tag für Tag sehe an den Lebensläufen unserer Mitarbeitenden wo Kandidaten konnten die einfach unsichtbar sind weil ihr nicht bewusst ist, was sie eigentlich für ein Potenzial haben.
00:02:09: Was wir daraus entwickeln könnten und auch keine Ahnung hätten wie Sie es eigentlich entwickeln.
00:02:13: Und das ist immer Menschen braucht die das irgendwie sehen und übernimmt sich wie sie es eben oft nicht.
00:02:19: also ich würde sagen in der eigenen Wieter erlebt.
00:02:23: sehr früh Begriffen.
00:02:24: sehr spät Bewusstes erste mal dass ich dachte da gibt's einen Unterschied als ich diesen Beruf angefangen habe.
00:02:33: Was treibt dich ganz persönlich an Melanie?
00:02:35: Dich über das klassische Business hinaus?
00:02:38: und da kommen wir gleich auch noch dazu, was dein klassisches Business ist.
00:02:42: Dich wirklich für – und es ist ja auch der Untertitel bei uns im Podcast – dich für mehr Chancengleichheit einzusetzen!
00:02:52: Ja, es stieß fast so ein bisschen anders an den Einstieg eben wie… machen beruflich jeden Tag Menschen sichtbar.
00:02:58: Ich erlebe jeden Tag, also wir haben auch super Hypotenzschlüsse und Tollesivis und alles super aber ich erlebe jeden Tag das mit Menschen mit Talent vor unseren Teams sitzen und keine Ahnung haben wie sie mehr aus sich rausholen Und dass all diese Dinge die für uns so selbstverständlich sind, für sie und ihre Kinder nicht selbstverständig sind.
00:03:16: Gebt mal ganz konkretes Beispiel!
00:03:18: Wir haben in meinem Wohnort eine ganz tolle Organisation, die sich auch im Jugendliche kümmert und in der Corona-Zeit haben wir in den ersten Monaten angefangen überall Laptops zu sammeln weil Homeschooling ist ne schöne Fantasie für Kids, die ganz normal Zugang zu Hause zu ihren Laptobs haben.
00:03:33: aber es ist ganz schwierig für Kinder, die das nicht haben.
00:03:36: Und wenn wir so in unserem Unternehmen gucken, wir beschäftigen Menschen aus über hundert dreißig Nationen.
00:03:43: Jeder soziale Herkunft und der Zugang zu Bildung hängt extrem an der sozialen Herkünft nach wie vor in einem Land, in dem es nicht mehr so sein dürfte.
00:03:53: Wir sind da wirklich auch im Europavergleich ganz und gar nicht weit vorn.
00:03:59: Und das beginnt bei der Bewusstsein dafür, dass ist eben Einfach damit getan ist, dass wir schulische Bildung irgendwie ermöglichen staatlich.
00:04:08: Sondern das ist einfach darüber hinaus geht und es nicht nur ein Eltern-Kind Thema ist sondern ein gesellschaftliches Thema.
00:04:15: Das
00:04:15: treibt mich schon um.
00:04:17: Wo siehst du Melanie die größten blinden Flecken?
00:04:20: Also jetzt insbesondere auch aus der Unternehmensperspektive Auch aus deiner Rolle heraus bei Persona Was denkst Du is so der größte blinde Fleck wenn Unternehmen auf das Thema Bildung schauen.
00:04:34: Nach wie vor glaube ich, dass alle Reden von Skills und alle Rede von Fachkräftemangel und all den Herausforderungen.
00:04:43: Und gleichzeitig sortieren wir Menschen tausendfach aus, weil der Sivi-der Lebenslauf nicht das hergibt was wir vermeintlich da gern sehen wollen.
00:04:53: Wenn ich das mal deutlich mache, wir sprechen jedes Jahr einen Hundertfünfzigtausend Kandidaten persönlich.
00:05:01: Und wenn ich die Quote anlegen würde, wie viel davon wir aufgrund des Lebenslaufes vielleicht nicht genommen hätten dann wäre die aber ganz weit oben.
00:05:10: Weil es im Grunde nie zu dem passt was uns ein Kunde vorher beschrieben hat.
00:05:14: Wenn wir danach suchen würden das geht nicht und deswegen werden wir sie auch kennen.
00:05:20: Ich erlebe schon dass die Anforderung beginnt bei der Zubisuche Wo legen wir den Deckel noch hin?
00:05:28: Was jemand noch können soll und schon mitbringen soll, bevor wir sagen ... Wir haben ein Ausbildungsauftrag.
00:05:34: Daraus ergibt sich doch auch einen Lehrauftrag, daraus ergibt sich auch ein anteiliger Erziehungsauftakt beim Erwachsenwerden.
00:05:43: Mein Eindruck ist, dass wir noch zu sehr denken, wir haben ein Problem und jetzt würden wir gerne den oder die Mitarbeitenden finden und bekommen, die das Problem löst.
00:05:51: Und woran sieht man eigentlich ein Talent?
00:05:56: Ich kann das schon auch gut nachverziehen.
00:05:57: Also bei uns ist es unsere Beruftalente zu entdecken, natürlich haben wir eine andere Zeit, das zu tun.
00:06:02: also ganz klar Unternehmen die Teile produzieren oder andere Sachen herstellen.
00:06:08: Die haben nicht in Fokus darauf sich genau darum zu kümmern vielleicht auch nicht immer die Zeit dazu.
00:06:14: ich kann das gut nach verziehen Aber ich glaube, Kernprobleme, das meine ich schon oder größter blinder Fleck.
00:06:20: Wir müssen weg von der reinen Betrachtung auf Sivis und Qualifikationen und dass was im Papier steht hin zu Fähigkeiten, Entwicklungspotenzialen.
00:06:30: und wie entdeckt man die?
00:06:31: Und wie macht man die leicht zugängig und wie entwickelt man die weiter?
00:06:35: Das davon bin ich überzeugt.
00:06:37: Darf ich dich fragen, wie ihr das macht?
00:06:38: Also es wäre sicher spannend auch zu hören weil ich mein natürlich... Häufig schau ich, wenn ich auch Lebensläufe bekomme.
00:06:46: Ich schaue als erstes von unten nach oben... Als erstes mal den Abschluss auf die Abiturnote und schau was hat da draus gemacht?
00:06:54: Natürlich sieht man da drin nicht alles aber wie macht ihr das?
00:06:57: also welcher Sivir rutscht dann doch weiter?
00:07:01: Ja Ende Tat Erst mal alle.
00:07:04: Also ich, das ist glaube ich deswegen auch das Können auch Unternehmen die eigentlich eine andere Aufgabe haben mit ihrem Unternehmen auch gar nicht in dieser Dimension machen.
00:07:12: aber wir haben also jedes Jahr so dreihundertsechzigtausend Bewerbenden und jede Bewerbung wird innerhalb von ein hundert Minuten erst kontaktiert.
00:07:21: Damit geht es schon los.
00:07:23: Und das ist ein Kontakt, wir haben KollegInnen aus unserem EU-Recruiting die bis zu zehn verschiedene Sprachen im gesamten Team sprechen also so dass wir das eben auch auf jedem Sprachlevel tun können.
00:07:37: Wir führen dann aus diesen dreihundertsechzigtausend Kontakten ungefähr hundefünfzig tausend persönliche Vorstellungsgespräche nochmal in den Niederlassungen Und wenn du gerade Mitarbeiter mit Sprachbarriere hast, die ja häufig auch zu unserem Bildungssystem weniger Zugang haben – weil wir das ehrlicherweise nicht ganz so gut machen, glaube ich.
00:07:55: Also da haben wir nicht so gute Gesamtsysteme im Land.
00:08:01: Mutmaßung, ob jemand etwas kann.
00:08:03: Lange bevor der Mensch die erste Möglichkeit hatte darüber zu reden was er eigentlich kann und nur weil er nicht gut ausdrücken kann was er kann heißt das auch nicht dass es nicht wirklich gut kann.
00:08:13: und das sind einfach schon ganz andere Arten von Vorstellungsgesprächen.
00:08:17: da sagt man ich sagen Sie mir mal strukturiert was sie in den letzten drei jagen gemacht haben sondern sag mal erzähle mal wo bist denn da morgens hingegangen?
00:08:24: Was war denn das für eine Maschine?
00:08:28: Und daneben in dem Büro haben wir Kolleginnen, die sprechen die Freelänzer.
00:08:32: Für die IT-Projekte, die wir steffen.
00:08:34: natürlich führen die andere Arten von Bewerbungsgesprächen und von Kennenlärm Gesprächen.
00:08:39: im Grunde ist die Haltung sicherlich auch weil es unser Beruf ist Menschen in Arbeit zu bringen und Arbeit zu organisieren aber die Grundhaltung die dahinter steht ist glaube ich Wir wollen ihn wirklich kennenlernen, also wirklich ernsthaft kennenlern.
00:08:54: Und wenn wir Intensprechnungen haben, es ist für uns wie ein Date.
00:08:58: Also jeder Kandidat ist ein Date und wir wollen gern dass er oder sie uns datet nicht andersrum.
00:09:03: Wenn wir das wirklich ernst wollen dann dürfen wir uns anpassen an die Möglichkeiten die jemand hat.
00:09:09: ich glaube dass wir wirklich dazu neigen aus nicht guter Sprache oder anderen Gründen, oder vermeintlich nicht guten CVs irgendwie Ableitung und Bewertung zu treffen.
00:09:21: Die nicht immer gerecht werden dem was dieser Mensch wirklich kann oder können könnte wenn wir nur bemühen würden dass er das kann.
00:09:29: Das heißt Bildung auf den Papier ist erstmal legal?
00:09:34: Ihr kümmer euch drum?
00:09:37: Ja ja Und das heißt nicht, dass es immer alles geht.
00:09:40: Nicht falsche ist nicht Romantik.
00:09:42: natürlich geht nicht immer alles.
00:09:43: Das ist total klar Es geht nicht.
00:09:45: aber es geht eben viel mehr als wir denken
00:09:51: wenn du mit anderen Unternehmerin sprichst Melanie Was beobachtest du da auch zum Thema Bildung?
00:09:57: Weil das, was bei mir jetzt da gerade durchkommt und du erzählst.
00:10:00: Das ist ja sozusagen maximalste Verantwortung zu übernehmen als Unternehmen selber!
00:10:07: Wie kriegen andere Unternehmen das gegebenenfalls auch hin die sich tatsächlich damit sehr schwer tun und diese Verantwortung gefühlt im Unternehmenskontext?
00:10:16: Ich beobachte es in meinen Themen auch, die das wirklich ein Stück weit Als Sozialthema auch beschreiben, aber gar nicht so sehr als wirtschaftliches Thema.
00:10:27: Was begegnest du?
00:10:28: Welche Verantwortung müssen Unternehmerinnen da jetzt aus deiner Sicht mehr übernehmen?
00:10:35: Also ich glaube dass es sich in einer Art etwas anfängt zu verändern, noch nicht im Verhalten aber in der Erkenntnis dass da was passieren muss.
00:10:44: Das ist allerdings jetzt glaube ich aus etwas anderem getrieben das wir nämlich alle spüren und auch die Unternehmerinnen immer mehr spülen.
00:10:50: Die Berufe verändern sich halt dramatisch.
00:10:52: also allein durch Automatisierung und Digitalisierung wird es ja bestimmte Berufsbilder und Ich bin nicht dafür dass sie gar nicht mehr geben wird aber Sie wird so nicht mehr gehen.
00:11:01: Es steht vielleicht noch der gleiche Ausbildungsberuf trübe aber die inhaltliche Aufgabe ist eine völlig andere Und ich glaube schon anfangend ein Verständnis dafür zu kriegen, dass das eben nicht nur eine generelle soziale Verantwortung ist und es hat hart wirtschaftlichen Nutzen.
00:11:17: Wenn ich die Fachkompetenz nicht entwickle, wenn die fehlende Weiterbildung in dieser dynamischen Welt – und die wird vermutlich nicht undynamischer in den nächsten Jahren – Wir verpassen Anschluss!
00:11:28: Und Anschlüsse verpassen heißt Produktivitätssenken, heißt Führungskräfte verlieren den Zugang zu ihren Mitarbeitenden.
00:11:37: Das hat echte harte wirtschaftliche Folgen, deswegen glaube ich einen Grundsatz und wir haben vor ungefähr zwei Jahren bei uns auch im internen Bereich anders drüber geschrien.
00:11:46: Wir haben immer schon eine eigene Akademie.
00:11:48: also schon, ich glaube schon seit Traktreißig, also schon bevor ich im Unternehmen war gibt es die für unsere Mitarbeitenden.
00:11:54: aber wir hatten Weiterbildung schon verstanden als Angebot.
00:11:57: heute verstehen wir sie als Anspruch Und das formulieren wir zu unseren Mitarbeiten.
00:12:03: da gibt es auch klare Entwicklungen.
00:12:07: Genau, und jetzt geht ihr ja sogar... Also Weiterbildung für die Mitarbeiter ist ja das eine.
00:12:12: Jetzt geht ihr hier mit Ubi-Master sogar noch einen Schritt
00:12:14: weiter.
00:12:14: Ihr sagt nicht nur Weiterbildung der Mitarbeiter als solches sondern sogar Weiterbildung von den Kindern der Mitarbeiter.
00:12:22: Welche Ziele verfolgt ihr denn damit?
00:12:24: Ja also für uns Ubi Master ehrlicherweise zu einer Zeit entdeckt Das ist das, was wir brauchen ohne dass wir vorher hätten beschreiben können.
00:12:36: Warum?
00:12:37: Wir haben über zehntausend Mitarbeitende aus hundertdreißig Nationen und ganz oft ist dieses Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie – das ist schon auch ein Thema, was man sich leisten können muss!
00:12:54: Und wenn du H-Trei-Schicht im Produktionsbetrieb arbeitest vielleicht selbst deine schulische Ausbildung nicht in unserem Land gemacht hast, dann ist es einfach wahnsinnig schwer deinen Kindern zu Hause den Bildungszugang zu ermöglichen.
00:13:08: Weil du auch gar nicht weißt, wonach du suchst.
00:13:10: und das meine ich, dass es in Deutschland immer noch ein Thema soziale herkommt weil es nicht so ist, dass Es kein Interesse gibt.
00:13:15: Das merke ich auch in den Mitarbeitengesprächen.
00:13:17: die wissen nicht wie es einfach geht!
00:13:20: Und wenn Du nicht weisst von nach Du suchst wie Du anfangen solltest Ja, dann geht es eben nicht.
00:13:24: und mit Ubimaster haben wir einfach eine Möglichkeit gefunden.
00:13:27: Wir sind ja in ganz Deutschland unterwegs.
00:13:29: das heißt ich kann auch nichts sagen ist jetzt ein Programm auf hier im Headquarter und alles ist prima weil unsere Mitarbeitenden sind halt nicht an einem Ort die sind überall Und das ist einfach was, wo wir sagen konnten.
00:13:39: Wir können es allen zugänglich machen und es gilt tatsächlich für alle unsere Mitarbeitenden auch die Mitarbeiter eben im Kundenbetrieb.
00:13:45: Es sind nicht nur unsere Mitarbeiter in der Niederlassung und den Zentraleinheiten sondern alle Zehntausend Mitarbeiter haben diesen Zugang für ihre Kinder einfach an Bildung zu kommen.
00:13:55: Es ist mit dem Zugang nicht getan.
00:13:57: Das lernen wir auch weil auch Zugang braucht Selbstvertrauen.
00:14:00: Da gibt es schon auch noch bei uns Tudus, die wir haben.
00:14:03: Aber das ist für uns einfach ein super Schritt etwas echt konkret machen zu können.
00:14:08: Das ist super weil ich habe sogar gesehen ihr habt sie in den Stellenanzeigen getan.
00:14:13: Also Bildung wird damit also auch als Unternehmensverantwortung gesehen und auch offen kommuniziert.
00:14:19: Und das finde ich wirklich toll!
00:14:24: Ihr oder wie sieht die Umsetzung bei euch denn konkret aus?
00:14:29: Also für die Mitarbeitenden, für die Familien.
00:14:32: Wie macht ihr das?
00:14:36: Ja, es ist tatsächlich so dass wir dieses Angebot eben für alle Mitarbeitenden haben und den Zugang.
00:14:41: Und ein bisschen das was Jana gesagt hat Es ist von Anfang an auch präsent.
00:14:44: also Wir haben es in den Einstellunterlagen in den Stellenanzeigen jetzt auch schon platziert um einfach sehr früh zu sagen es geht um mehr als Dass wir erwarten dass du Arbeitsleistung mitbringst es geht auch darum was Du Erwarten darfst hier und worum wir uns eben im Kontext kümmern können.
00:14:59: ich glaube Arbeitgebende können und dürfen sich auch nicht um alles kümmern.
00:15:03: Da müssen wir schon auch realistische Grenzen ziehen, aber wenn Weiterbildung und Bildung nicht eines unserer Themen ist, dann weiß ich gar nicht mehr was unser Thema sein soll.
00:15:12: Und was wir jetzt im Moment eben überlegen, konkreter nicht nur den Zugang an sich stellen können und bereitstellen können, sondern wie schaffen wir es?
00:15:21: Dass unsere Mitarbeitende das auch als Chance und Möglichkeit für ihre Kinder aktiv entdecken.
00:15:26: Weil das eben... Das merken wir schon.
00:15:29: Wir kriegen Feedback von denen die das nutzen.
00:15:31: Und die sind happy und können es manchmal auch nicht glauben.
00:15:35: Ich erlebe in Einzelgesprächen das Mitarbeiter ja wie und dass ist wirklich kostenlos.
00:15:39: also da immer noch.
00:15:41: Also das wird noch gar nicht so richtig immer verstanden, dass es wirklich auch so gemeint ist, dass man das tatsächlich tun kann.
00:15:48: Da sind wir noch ein bisschen unterwegs und ansonsten haben unsere Niederlassung das in Ihren Arbeitsvertragsgespräch.
00:15:54: wenn Sie Mitarbeiterin einstellen dann ist das einfach ein fester Punkt das von Anfang an zur Verfügung zu stellen.
00:16:00: So niederschwellig wie möglich diesen Zugang ebenso
00:16:04: Das sehen wir durchaus auch in anderen Unternehmen, dass man erst mal den Zugang ist da.
00:16:10: Aber die Familien verstehen es gar nicht.
00:16:13: also ich habe das immer wieder ganz früher.
00:16:17: mittlerweile sind wir ein großes Unternehmen.
00:16:19: aber ich kann mich erinnern am Anfang war ich auch im Support und hab da mitgehört, was da reinkam.
00:16:25: Und ich kann mich an eine Episode erinnern ... Da hat man ne Schülerin angerufen oder ne sehr junge ... Ja, ich weiß nicht wie alt sie war vielleicht zehnte Klasse oder so?
00:16:33: Die hat dann gesagt ja meine Mama die hat mir das hier aus dem Krankenhaus mitgebracht.
00:16:38: Mein Bruder ist aber in der sechsten Klasse.
00:16:40: darf ich den jetzt auch
00:16:41: anmelden!
00:16:44: Wir müssen es gemeinsam schaffen, dass wir auf dem Küchentisch landen.
00:16:47: Weil vielleicht ist das manchmal ... Dass die Mama das gar nicht übersetzen kann.
00:16:52: und selbst wenn ihr als Unternehmensbesuch übersetzt, das Kind sieht das dann und sagt, Mensch, das kann mir in der Schule helfen.
00:16:58: Darf ich das jetzt, dürfen meine zwei anderen Geschwister das auch noch verwenden?
00:17:02: Und das sind so Momente für mich wo ich sage ja... Wir schaffen das gemeinsam!
00:17:07: Das geht aber nur gemeinsam mit den Unternehmen um auch die Kanäle zu finden.
00:17:11: Absolut, also wenn ich darf würde ich ganz kurz einmal einen Einblick geben.
00:17:17: Ich habe vor wenigen Wochen hier über mir hängt noch der Hut mit zweiundfünfzig mein erster Studium abgeschlossen.
00:17:24: Mein Masterstudium im Executive Management Bereich.
00:17:27: Warum erzähle ich das nicht?
00:17:28: Weil es so wunderbar ist dass ich ein Studium hab aber ich habe kein Abi und ich habe keinen Vorstudium für mich.
00:17:34: Ich komme aus einer Familie in der Arbeit Geld verdienen, also das waren meine Themen.
00:17:40: Ich bin auch weit weg von Selbstverwirklichung und Ausmannsjahr und alles was man so schönes machen kann mit nineteen weil ich habe eine eigene Wohnung.
00:17:46: Also ich musste einfach mein Leben bestreiten Und alles und ich bin immer total sehnsuchtsvoll an unserem Uni-Gelände in meiner Heimatstadt vorbeigegangen.
00:17:55: Und das ist ein wunderschönes Gelände und habe immer gedacht, einmal in diesen Bürobachsteinbauern sitzen, einmal im Bibliothek sich in Büchern versinken, einmal einen Tablett durch die Mensa tragen – das waren meine Fantasien!
00:18:06: Aber ich hatte keine Ahnung gehabt.
00:18:08: Wer kann mir dabei helfen?
00:18:10: Wie muss man wissenschaftlich arbeiten?
00:18:11: Was ist denn ein Alumininetzwerk?
00:18:14: Ich hab' es gar nicht gekannt….
00:18:18: Wir dürfen nicht glauben, dass nur weil alles da
00:18:20: steht."
00:18:20: dass das so einfach geht.
00:18:21: Wenn das nicht deine Armkruh-Tische sind, wenn das nicht die Gespräche sind, die du am Küchentisch führst dann weißt du gar nicht, wonach du suchen musst und du hast auch nicht das Selbstbewusstsein damit umzugehen.
00:18:31: weil Bildung und Selbstwert hängen schon auch eng miteinander zusammen und deswegen glaube ich genau das was du sagst wir müssen an die Küchen Küchentische, wir müssen ein Gesprächsthema sein.
00:18:42: Es muss einfach sein es darf nicht keine Hürden aufbauen das darf keine Ängste verursachen und es darf zu Last werden.
00:18:50: Ich höre jetzt auch gleich auf aber alle kennen den Satz wenn die Kinder in die Schule kommen ich habe keine Kinder ich kann gut reden ne?
00:18:56: Aber wenn die kinder in die schule kommen jetzt beginnt der Ernst des Lebens!
00:19:00: Ich finde das ganz furchtbar.
00:19:02: Nein, der Ernstes Leben beginnt, wenn wir irgendwann mit neunzig auf der Intensivstation liegen und an irgendeinem Tropf hängen.
00:19:08: Dann beginnt der Ernst des Lebens!
00:19:09: Und vorher beginnt eine wunderbare Laufzeitleben zu gestalten.
00:19:13: Diese Leichtigkeit ist es, glaube ich, die wir den Kindern, den Jugendlichen aber auch den Eltern vermitteln dürfen, dass das keine Qual wird zu lernen, sondern was ganz Wunderbares ist?
00:19:23: Ja, und was einfaches ist und niedrigschwelliges oder ohne viel ... Ja, ohne viel Druck dahinter und auch ohne dass die Eltern gleich wieder da hinter stehen und sagen, machst du das alles so richtig?
00:19:36: Also wir reden da häufig über selbstbestimmtes Lernen.
00:19:40: Selbstbestimmte Lernen kann häufig erst passieren wenn der Zugang da ist.
00:19:44: Und wenn es umfällt... Manchmal ist das Umfeld wie du sagst einfach nicht da.
00:19:49: aber wenn ich dann den Zugang habe und ein Stück weit aus mir herausgehe, kann ich auch selbst bestimmt lernen und das ist toll!
00:19:55: So gut!
00:19:57: Jetzt sprechen wir schon sehr intensiv über die Nutzung auch bei euch von UbiMaster, aber gab es auf dem Weg dahin.
00:20:04: Weil wir wollen ja die Leute, die hier zuhören... Wir wollen nicht zum Labern animieren was wir jetzt machen sondern wir wollen sie aktivieren was zu tun und auf die Straße zu bringen das ist uns ganz besonders wichtig.
00:20:15: Was sind so Hürden oder auch Learnings auf dem weg zur Implementation?
00:20:21: Implementierung also Einführung Was sind so Hürden, denen du die jetzt hier zuhören schon direkt mal den Wind aus den Segeln nehmen kannst?
00:20:30: Weil das ist ja das was die meisten Menschen immer sofort haben.
00:20:33: Ich mache etwas und sofort habe ich dreizehn Dinge, die ich nicht tun kann.
00:20:35: Ich weiß nicht ob das typisch Deutsch ist aber bei uns ist das nunmal so.
00:20:39: Und ich beobachte es auch häufig.
00:20:41: also welche Hürde gibt es, die man auch wunderbar überspringen kann ohne Hürdenspringerin zu sein?
00:20:49: Ich kann erst mal sagen in der technischen Umsetzung gar keine, weil das mit Ubimaster einfach lief.
00:20:54: Also wirklich gar keiner.
00:20:55: deswegen glaube ich beginnt die Hürde viel weiter vorne.
00:20:58: Die Hürdel ist bin ich bereit Geld auszugeben wo ich den ROI nicht sofort im nächsten Karteil messen kann und ne weiß ich auch nicht aber da reichenden Partesen.
00:21:09: und dann würde ich alle Unternehmerinnen zu einladen.
00:21:12: also was wäre denn wenn wir eine Prozentzahl x von Mitarbeitenden einfach länger behalten, weil sie in ihrem Arbeitsumfeld das Problem sich zu zerreißen zwischen Schulausbildung und Kinderbetreuung und Arbeiten nicht haben.
00:21:28: Was wäre denn wenn wir eine Prozentzahl X damit erreichen würden die deshalb ein Jahr länger im Unternehmen bleiben?
00:21:34: Das sind ganz einfache Zahlen.
00:21:35: oder eine Stunde über Stunde mehr machen, weil Sie den Druck nicht haben Also all diese Dinge oder eben nicht dreimal in die Schule gerufen werden, weil die Mattennote wieder auf fünf ist.
00:21:46: Und wenn man das mit einer ganz geringen prozentualen Anzahl anzahlen nimmt, dann glaube ich kommt man sehr schnell zur Erkenntnis dass es sehr kurzfristig auch wirtschaftlich lohnt.
00:21:55: Es ist kein Invest in Nichts.
00:21:57: Das ist nicht gewinnmindernd.
00:21:59: Es kommt an anderer Stelle wieder rein.
00:22:01: du kannst es halt nur nicht.
00:22:02: links und rechts eine Excel Tabelle vergleichen Dann glaube ich tatsächlich, sich ein bisschen Gedanken zu machen vorher.
00:22:08: Bevor man in der Lösung schon denkt erstmal zu sagen was hätten wir denn?
00:22:12: Wir machen bei uns ganz oft die Kopfstandtechnik.
00:22:14: Was müssten wir dann alles tun damit wir in fünf Jahren alles verloren haben, was wir hatten und keinen Mitarbeiter noch mehr etwas kann und alles ganz schrecklich wäre?
00:22:21: das haben jetzt in dem Fall nicht gemacht aber es ist einfach eine super Hilfe finde ich.
00:22:25: dann sagen was könnten wir denn tun damit es anders wird?
00:22:28: und sich zu überlegen was heißt es für den Unternehmen wenn wir Bildung nicht zum Anspruch erheben?
00:22:34: Was heißt das dann ganz genau?
00:22:35: Und ich bleibe wirklich bei, ich finde es extrem auch aktuell und auch wir haben damit Herausforderungen.
00:22:40: Es verändert sich brutal viel ob wir das wollen oder nicht und ich will keine Sprüche klopfen von nur.
00:22:46: der Wandel ist stetig.
00:22:47: Das meine ich damit alles nicht aber es ist nun mal so dass sich unsere Arbeits- und Lebensrealität dramatisch verändert Tag für Tag Und das heißt, wir müssen die Dinge, die sich daraus ableiten in den Unternehmen heisst auch.
00:22:58: Wir nehmen unseren Mitarbeitenden gewohnte Umgebungen weg, gewohnten Routinen weg.
00:23:03: alle Sachen verändern sich und Führungskräfte müssen in der Lage sein diesen Wandel zu moderieren, das Verständnis zu erzeugen und das Einverständnis zu Erzeugen.
00:23:12: alles das hat damit zu tun, dass wir die Bereitschaft erzeugen müssen das Menschen sich weiter bewegen und neue Handlungsspielräume öffnen in veränderten Umgebungen.
00:23:21: Und wenn ich diese Grundmentalität von Lernen, Weiterbildung nach vorne gehen, Neugestalten nicht präge dann kostet ihr mich richtig hart Geld!
00:23:30: Das ist nicht nur romantik, das kostet Unternehmen Richtig hart Geld.
00:23:34: Und all diese kleinen Bausteine, ein Ubi-Master, ein eigenes Weiterbildungsangebot Lärmzeit als Arbeitszeit zu erklären und nicht etwas Zusätzliches – damit können Unternehmen einfach sichtbar machen, dass sie auch eine Erwartung formulieren.
00:23:48: Das tun wir ganz klar!
00:23:51: Wir haben die Erwartungen aus unseren Mitarbeitenden.
00:23:53: bereit sind, sich anzupassen in die Veränderungen das zu adaptieren und nach vorne neu zu gestalten.
00:23:59: Wer es nicht will ... Der passt bei uns einfach nicht.
00:24:02: Also ich kann damit auch sehr selbstlos als Unternehmen in Anspruch formulieren, wer gerne still bleiben möchte und das so machen möchte wie es seit dreißig Jahren gemacht haben eingeladenes überall anders zu tun?
00:24:12: Bei uns nicht!
00:24:12: Es geht
00:24:13: nicht!".
00:24:14: Und dass ist die Umkehrseite und deswegen glaube ich ist sie unternehmerisch einfach auch richtet.
00:24:20: also es kann der Finanzchef genauso gut entscheiden wie der HR verantwortliche und Sie kommen vielleicht beide aus unterschiedlichen Motivlagen aber sie haben eine gute Schnittmenge was daraus kommt.
00:24:30: Und wenn die Schnittmenge funktioniert, dann ist es nämlich für die Mitarbeitenden und dann im weiteren Sinne.
00:24:35: Wenn wir das durchspielen auch wieder für die Kinder der Mitarbeitende ein super Ergebnis und genau da wollen wir ja auch hin.
00:24:43: also du hast das Thema mit den Gewohnheiten angesprochen.
00:24:45: ich habe mal gelernt Gewohnheit sind der härteste Klebstoff der Welt Und ich glaube, wir müssen Ideen und Aktivitäten entwickeln, dass wir diesen Klebstoff auch lösen.
00:24:55: Auch immer diese klassischen Gedankenmuster von CEOs alles sofort in einem ROI rauszurechnen.
00:25:03: Ich glaube du hast uns jetzt eine Anleitung gegeben wie man das auch anders machen kann könnte ja gut werden wenn man es mal anders macht.
00:25:14: Wunderbar!
00:25:14: Ich glaube an der Stelle für den heutigen Tag haben wir eine ganz tolle Podcast-Aufnahme im Kasten.
00:25:21: Liebe Jana, liebe Melanie, danke für deine Einblicke!
00:25:25: Wir wollen da draußen wirklich ermutigen und wir wollen dann die Bewegung auch mit starten.
00:25:29: Ich glaube wir haben jetzt hier wirklich krasses Handwerkszeug wie man es in einem richtig großen Laden mit über zehntausend Menschen aus Hundertdreißig Nationen umgesetzt bekommt und das hat mich heute, liebe Melanie sehr begeistert.
00:25:45: Vielen Dank dafür!
00:25:47: Sehr gerne und ganz herzlichen Dank für die Einladung und auch für das Format.
00:25:51: Ich glaube ihr macht damit etwas ganz wichtiges weil wir brauchen ja gute Meinungen in unserem Land und Meinungsbildung da steckt ein Wort drin dass es nicht nur Meinung ist es auch die Fähigkeit sie sich bilden zu können und dafür dürfen wir alle was beitragen.
00:26:06: haben wir alles von
00:26:07: vielen dank melanie.
00:26:08: deshalb gibt's den Bildungsposter
00:26:10: Ja,
00:26:11: danke.
00:26:11: Deswegen gibt's den Bildungsbooster-Podcast ja genau!
00:26:16: Und hier der BildungsBooster Umsetzungshack des Monats.
00:26:20: Melanie hat heute etwas gesagt das Hängen geblieben ist.
00:26:23: viele Menschen werden aussortiert bevor sie überhaupt wirklich kennengelernt werden und deshalb kommt hier unser Hack sucht euch in den nächsten vier Wochen genau eine Situation raus in der ihr normalerweise Menschen nach Papier bewertet Nach Noten, nach Nebenslauf, nach Abschlüssen und stellt euch bewusst Eine einzige zusätzliche Frage.
00:26:44: Was sehe ich hier gerade vielleicht noch nicht?
00:26:48: Denn Bildung, Talent und Potenzial zeigen sich nicht immer auf dem Papier.
00:26:52: Manchmal braucht es einfach jemanden der bereit ist genauer hinzuschauen – und vielleicht beginnt Chancengleichheit genau dort!
00:27:02: Nicht nur zuhören auch machen.
00:27:04: Wenn dich das Thema triggert dann bringe es in dein Unternehmen In deinem Umfeld, in deinen Handeln.
00:27:10: Denn Bildung für alle passiert nicht von allein!
Neuer Kommentar