Warum Vereinbarkeit ein massives Bildungsthema ist. Mit Dr. Susanne Dietz
Shownotes
Was hat Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit Bildungsgerechtigkeit zu tun?
Mehr als viele denken.
In dieser Folge des BildungsBooster Podcasts sprechen Jana Krotsch, Dr. Susanne Dietz und Stefan Berndt über einen blinden Fleck in der gesellschaftlichen Debatte: Wir diskutieren über Schule, Lehrpläne und Bildungspolitik – aber viel zu selten über die Lebensrealität von Familien.
Denn Bildungschancen entstehen nicht erst im Klassenzimmer. Sie entstehen dort, wo Eltern Zeit, Energie und Ressourcen haben, die Potenziale ihrer Kinder zu erkennen und zu fördern.
Gemeinsam diskutieren wir, warum Vereinbarkeit weit mehr ist als ein HR-Thema, weshalb Unternehmen eine größere Rolle für Bildungsgerechtigkeit spielen als viele glauben und warum gerade Familien mit Schulkindern in vielen Organisationen durch das Raster fallen.
Außerdem sprechen wir über Fachkräftesicherung, Führung, Mental Load, die Verantwortung von Unternehmen und darüber, warum kleine, niedrigschwellige Lösungen oft mehr Wirkung entfalten als große Strategiepapiere.
Eine Folge für alle, die Bildung nicht länger als Aufgabe von Schule allein verstehen wollen.
💬 Zentrale Botschaft:
„Wer Vereinbarkeit nicht mitdenkt, kann Bildungsgerechtigkeit nicht ernsthaft wollen.“
Kernaussagen:
- Bildungschancen werden nicht nur in der Schule entschieden, sondern auch im Alltag von Familien.
- Vereinbarkeit ist kein privates Problem einzelner Eltern, sondern eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Gestaltungsaufgabe.
- Familien mit Schulkindern sind im Vereinbarkeitsangebot vieler Arbeitgeber noch immer ein blinder Fleck.
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Transkript anzeigen
00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zum Bildungsbooster Podcast.
00:00:06: Ich bin Stefan Bernd von JaClaar, gemeinsam mit Jana Crocch CEO von Ubimaster sprechen wir hier über mehr Chancengleichheit durch Bildung.
00:00:17: Sie ist Personalentwicklerin aus Leidenschaft, Hochschuldozentin, Autorin, Speakerin, Podcasterin und Mutter von drei Kindern.
00:00:24: Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit einer Frage die auch für Bildungsgerechtigkeit entscheidend ist – wie schaffen wir eine Arbeitswelt in der Menschen Verantwortung ohne beruflich auf der Strecke zu bleiben.
00:00:37: Mit ihrer Initiative Business Marm macht sie sich für mehr Vereinbarkeit, Mehr-Ehrlichkeit und eine bessere Nutzung von Potenzialen stark!
00:00:46: Herzlich willkommen bei uns im Bildungsbooster Podcast Dr.
00:00:50: Susanne Dietz.
00:00:52: Susanne, wir reden hier im Bildungsbooster-Podcast viel über Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit.
00:00:59: Aber wenn wir ausnahmsweise mal ehrlich miteinander sind – ein riesiger Hebel liegt doch nicht in der Schule sondern im Alltag, im Arbeitsalltag der Eltern!
00:01:09: Ist Chancengleichheit am Ende vor allem eine Frage von Vereinbarkeit?
00:01:14: Ja, also ich würde das zweimal mit einem großen ja unterstreichen ohne dass sich jetzt mein Herzenszimmer Vereinbarkeit zu groß nehmen will aber im generellen und im spezifischen.
00:01:24: Also generell würde ich sagen Kommen ja aus dem Systemischen, ich denke immer ganzheitlich es hängt ja alles mit allem zusammen.
00:01:32: Das heißt den Fehler der oft passiert das ist beim Thema Vereinbarkeit so aber natürlich auch bei Bildung dass man sagt naja die Lehre sind schuld, die Politik ist schuld und das System ist schult.
00:01:44: was machen wir das?
00:01:45: weil's einfach ist immer von sich abzulenken.
00:01:48: Aber im Grunde bei solchen Dingen wo mehrere Menschen zusammenkommen in Organisationen muss halt jede und jeder in seine Verantwortung kommen.
00:01:56: Deswegen würde ich sagen, natürlich ist der Vereinbarkeit ein Teil davon.
00:02:00: Und dann im Speziellen eben beim Thema Vereinbarkeits ist es ja so – das ist letztlich wenn wir von Schülern, von jungen Erwachsenden sprechen -, dass die Eltern da natürlich mit dran hängen ein bestimmtes Kontingent an Lebenszeit, was natürlich mit Familie dann noch mal enger wird.
00:02:20: Weil es geteilt wird und das ist jedes Mal eine bewusste Entscheidung wie ich ja meine Zeit einteile.
00:02:26: also wie viel bin ich im Job?
00:02:28: Wie viele bin ich daheim oder wie viel Zeit kann ich auch für Schule investieren?
00:02:33: dementsprechend und da ein Gedanke den ich dazu habe... von Grund auf und im Herzen immer noch Personal Entwickler drin.
00:02:43: Aber ich sehe das ein Stück weit ähnlich, dass der Auftrag der Eltern da ist, dass sie das Potenzial der Kinder erkennen und dem nach fördern – und ich glaube dafür braucht es Bewusstheit!
00:02:57: Und die Zeit!
00:02:58: Ähnlich ist es in den Unternehmen.
00:03:00: Die Personalentwicklerin ist nicht unbedingt die Leute entwickelt, sondern immer die Führungskraft und Analog wäre es hierzu während der Eltern, die in ihren Auftrag gehen müssen um das Potenzial zu erkennen.
00:03:14: Ich glaube dafür braucht's Bewusstheit aber auch Zeit.
00:03:18: Daher ist es beim Thema Vereinbarkeit wieder so wichtig darauf zu gucken... Ja, wie viel Zeit investiere ich und was ist mein Auftrag beim Thema Bildung meiner eigenen Kinder?
00:03:31: Also deswegen lange Antwort aber ja sehe.
00:03:34: Ich ist ein großes Thema Und es hängt alles mit einem zusammen.
00:03:40: Das ist die generelle Perspektive.
00:03:42: du hast uns eingangs noch von der speziellen berichtet.
00:03:44: Was meinst du damit konkret?
00:03:46: mehr
00:03:46: die spezielle?
00:03:47: eben wenn nicht aufs thema vereinbarkeit schau also ich jetzt als mutter auch von drei kindern.
00:04:02: Ich habe ja die Ressourcen im Sinne von Zeit.
00:04:07: Und die darf ich gezielt verwenden.
00:04:10: und auch hier das Thema Vereinbarkeit ist kein Alleingang, das wird ja oft zugelebt.
00:04:18: Leider ist es oft bei den Müttern hängen bleibt und Mütter leiden sehr leise.
00:04:24: Das heißt sie sagen lange nix!
00:04:26: Und bis es halt dann eskaliert und dann kündigen sie.
00:04:29: Aber das muss ja auch gemeinschaftlich gelöst werden, und das heißt... Also ich hab da so ein Bild im Kopf, weißt du?
00:04:38: Das ist wie eine Landkarte wo alles miteinander verbunden ist.
00:04:42: Wenn ich den einen Stellhebel drehen kann, hat das automatischen Effekt auf dem anderen.
00:04:47: Das heisst wenn ein Unternehmen in das Thema Vereinbarkeit investiert, dann ist es wieder ein Miteinander Und es wird automatisch auf das Thema Bildung einzahlen.
00:05:01: Jana, wenn wir da drauf schauen aus deiner Perspektive was meinst du dazu?
00:05:07: Ist alles mit allem verbunden und ist es deswegen vielleicht auch so schwierig da irgendwie in Lösungsräumen zu denken?
00:05:15: Also ich glaube... Susanne, ich stimme dir voll zu.
00:05:18: Also es ist alles mit Alpen verbunden das ist ganz klar und wir fokussieren in Deutschland sehr stark.
00:05:25: entweder die Eltern kümmern sich drum oder die Schule kümmert sich drum.
00:05:28: aber wir haben so viele starke Organisationen da draußen Und ich rede jetzt hier nicht nur von Stiftungen, sondern auch von Unternehmen.
00:05:36: Ich rede aber auch von Finanzdienstleistung und Telekommunikationsanbieter, die alle ein Ziel haben – nämlich entweder ihre Mitarbeiter zu unterstützen oder frühzeitig vertrauensvolle Beziehungen mit jungen Kunden aufzubauen.
00:05:50: Jetzt schauen wir doch mal auf die Mitarbeiter
00:05:55: her!
00:05:56: Ich habe auch drei Kinder im Schulalter und es ist nicht so ganz einfach, dass immer noch mit der Schule dazwischen zu quetschen.
00:06:03: Irgendwie läuft es schon, aber eigentlich will man ja den Kindern auch eine Perspektive geben und die auch weiterentwickeln diese Perspektiven.
00:06:12: Und man möchte natürlich den Kindern die Chance geben dass man nicht erst abends wenn man nach Hause kommt Zugriff hat auf Bildung dem er vielleicht am Nachmittag schon gebraucht hatte.
00:06:26: Und jemand Qualifizierten an die Hand zu haben, ist ein wichtiger Punkt.
00:06:30: Wie bringt man da eine Organisation dazu?
00:06:32: Warum sollte eine Organisation in die Bildung für Kinder
00:06:35: investieren?".
00:06:36: Die Frage habe ich mir schon am Anfang gestellt und ich hab eigentlich zwei Antworten darauf.
00:06:41: Die eine ist... Die Mittebarschule ist eines der größten Stressfaktoren für Eltern und was wir sehen ist viele Vereinbarkeitsthemen holen entweder Eltern ab mit sehr kleinen Kindern, ich sag mal Kita.
00:06:58: Ich sage mal junge Kinder Freitage für die oder es holt Vereinbarkeit ab dann wenn man sich um ältere Menschen kümmert aber der große Teil dazwischen nämlich dann wenn die Kinder aus dem gröbsten raus sind ja wenn eigentlich alles schon Paletti scheint aber noch nicht Paletti ist unbesetzt.
00:07:19: Und das haben wir versucht, mit unserem Angebot zu besetzen und das haben Wir versucht auch eine Vereinbarkeit für die Mitarbeiter zu schaffen, die eigentlich die Stütze der Gesellschaft sind.
00:07:29: Das ist nämlich sind die Frauen und die Männer ich sag mal so zwischen dreißig und fünfzig wo man denkt naja Kita brauchen sie nicht mehr aber Sie brauchen halt was anderes und es muss niedrigschwellig und einfach sein.
00:07:42: und deswegen setzen wir genau da an
00:07:46: Ja cool, also erlebe ich genau so das Unternehmen auch gerade große Unternehmen die sich schon länger damit beschäftigen und wo auch die finanziellen Ressourcen da sind.
00:07:55: Also die haben dann investiert in Krippe, Kindergarten eben auch in meinen Elternzeitcoaching wo ich mich total freue.
00:08:03: Aber dann eben, wenn die Kinder in die Schule kommen ist das Thema irgendwie weg.
00:08:09: Also jetzt läuft es ja und das ist aber de facto nicht so weil alle die Kinder haben und vor allem Schulkinder wissen dass es nochmal einen Riesenbruch gibt und noch mal die Herausforderungen ganz andere werden.
00:08:21: und ich also aus meiner Mamaabsel gesprochen weiß auch nochmal so der sichs gefühlt hätte Ich habe immer weniger Einfluss auch.
00:08:29: Das heißt, das System, was da außen rum ist wird ja immer größer und die Einfluchsfaktoren werden auch immer größter.
00:08:34: Und ich hätte in der Tat eine Dame im Coaching, die erst die ersten Jahre total gut durchgelaufen ist, hat gesagt sie hat von ihrem Arbeitgeber eben den Krippenplatz bekommen dann Kindergarten hat auch echt lange gearbeitet, also ich glaube sogar auf achtzig Prozent und hat aber dann gesagt sie musste zur ersten Klasse wieder Elternzeit erstmal nehmen, weil sie keinen Hortplatz bekommen hat.
00:08:58: Und sie aber auch natürlich nicht wusste wie kommt denn dieses kleine Menschlein in dieses neues System rein?
00:09:04: Also da nochmal zu unterstützen und Da wird der Arbeitgeber erst mal irgendwie völlig raus aus dem Thema Vereinbarkeit.
00:09:11: also weil irgendwie denkt man dann es läuft ja Aber noch weiter gedacht also es bräuchte ja auch so was wie Ferienbetreuung oder eben das thema Hausaufgaben Betreuung aber ist Da schaut keiner hin und ich denke mir manchmal wären die Ideen oder die Möglichkeiten, die Lösungen werden so einfach.
00:09:29: Und es braucht da gar nicht so viel Geld aber es bräuchte einfach mal einen Hinsehen und machen
00:09:35: Ja genau also das sehe ich genauso wie du.
00:09:39: Wir stellen halt die Weichen dann auch für die Zukunft und ich möchte... Ich hatte vorhin den zweiten Punkt erwähnt an dem ich noch eingreifen wollte.
00:09:48: Das eine ist natürlich die Vereinbarkeit jetzt, die wir lösen für den Mitarbeiter der ein Schulkind hat.
00:09:54: Das andere ist, lass uns doch mal in die Zukunft schauen!
00:09:58: Ich meine, wir Deutschen machen uns große Sorgen um die Zukunft der Kinder und wir machen uns Sorgen darum wie der Standort mal aussehen wird – das tun natürlich auch die Arbeitgeber.
00:10:11: Ja?
00:10:11: Denn jedes Kind was zu einem Arbeitgebers, was jetzt ein Kind ist, was in der Schule lernen was mit einem guten George-Verständnis rauskommt, was mit einen guten Matheverständnis kommt.
00:10:22: Was vernünftig Englisch sprechen kann.
00:10:25: Dieses Kind ist auch ein guter neue Azubi für das Unternehmen.
00:10:29: und in dem Moment wo Arbeitgeber in die Bildung von frühen also vollzeitig investieren, also auch schon bei den Kindern Ermitarbeiter schaffen sie eine neue Generation an neuen Arbeitgebern, also später reparieren ist immer teurer als früh ermöglichen.
00:10:49: Das ist einfach ein ganz großer Punkt und das ist sogar wissenschaftlich belegt.
00:10:52: Also das Evo-Institut hat herausgefunden wenn wir in Deutschland bei unseren Schülern die Kompetenzen im Markt der Deutsch- und den Naturwissenschaften nur um twenty fünf Punkte steigern würden, dann würde unsere gesamte Wirtschaftsleistung langfristig um mehr als acht Prozent wachsen.
00:11:12: Also wir schaffen jetzt eigentlich schon den Grundstein
00:11:16: für,
00:11:17: also Bildung schafft den Grundstein für die Arbeitnehmer von morgen und damit für die Wirtschaftsleistung.
00:11:22: Und damit sind wir an diesen ganzen Schnittstellen.
00:11:24: Es ist ein bisschen Start, es ist viel älteren, aber auch Organisationen, die nicht nur einen Interesse haben, sondern... an sich auch schon fast mit Pflicht damit zu unterstützen und zu helfen.
00:11:36: Ja, ja und wenn du das jetzt so schön auch noch mal skizziert hast es ist halt eben dieses Miteinander.
00:11:42: also jeder darf in seine Verantwortung kommen und ich glaube das Thema Schule und Bildung ist halt für viele erstmal ein jahrlästiges.
00:11:51: Also, der sollen sich erst mal die anderen drum kümmern oder der sollen sie immer die Lehrer zum Kümmern.
00:11:56: Oder eben die Schule selber oder eben zu guter Letzt ist es ja immer die Politik aber das ist es halt nicht.
00:12:02: also wir dürfen da alle und auch da.
00:12:05: also das passt auch gut zu meinem Thema Vereinbarkeit weil ich glaube dass der Auftrag in den Unternehmen nicht angekommen ist.
00:12:13: Also, dass es da einen Auftrag gibt Weil das erlebe ich halt oft beim Thema Vereinbarkeit und das kommt mir jetzt gerade zu die Parallel, dass ich sage immer Dreh-und Angelpunkt ist die Führungskraft.
00:12:25: Damit Vereinbarkeit gelingt also wenn da kein guter Kontakt da ist Wenn man dann nicht ständig in Verhandlung geht, wenn man denn nicht Lösungen sucht Dann wird es nicht funktionieren.
00:12:34: aber die Fährungskräfte haben meist nicht den Auftrag.
00:12:38: Also der kommt im Grunde so gut wie nie von oben.
00:12:41: Wenn dann sehen sie den selber und sagen, hey das ist in meiner Verantwortung dass ich jetzt die Mutter den Vater oder fliegen Angehörigen der mit begleite.
00:12:49: Aber da fehlt ja Auftrück!
00:12:51: Und deswegen wo du das jetzt suskizziert hast wird es für mich so ein Klang also auch beim Thema Bildung und auch als Ich-Selber-Personal-Entwickler drin noch war.
00:13:00: Da hat denn vielleicht jemand erkannt aber Genau, das bräuchte es ja.
00:13:07: Dass jemand sagt hey wir haben da einen Riesenhebel auch in Sachen Mitarbeiter Bindung.
00:13:12: Employer Branding schon sehe ich da.
00:13:14: also dass man sagt jetzt kann ich schon begeistern eben für das Unternehmen dazu binden und frühzeitig da auch junge Leute fürs Unternehmen zu begeisteren.
00:13:25: aber ich glaube der ist einfach kein Auftrückte
00:13:28: Stimmt und eigentlich brauchen wir das.
00:13:30: Fachkräftesicherung würde ich noch ergänzen in deiner langen
00:13:34: Liste.
00:13:35: Ja genau Genau, eigentlich brauchen wir das nicht nur eigentlich sondern es brauchen wir ganz bestimmt.
00:13:41: Nur auch das ist ja wieder ein Potenzial fehlt was total brach liegt.
00:13:46: und wenn da jetzt Unternehmen smart sind oder auch HR Manager smart sind dann sollten sie sich der relativ schnell auf dieses Thema stürzen weil dadurch hast du ja auch wieder einen Wettbewerbsvorteil.
00:13:58: also auch wenn wir sagen der Fachkräfte mangelt er nimmt die jetzt wieder so ein bisschen ab.
00:14:02: aber das ist vielleicht mal so ein kurzer kurzer Effekt.
00:14:08: Das ist ja, möchte ich jetzt gerne nicht anschneiden das Thema demografischer Wandel und so weiter.
00:14:12: aber wir wissen ja dass es zunehmend weniger Menschen in Deutschland geben wird und dass wir da stärker qualifizieren müssen.
00:14:19: denn auch und auch das ganze Thema KI da bin ich keine Expertin aber das kommt ja auch noch dazu.
00:14:25: also Berufsfelder werden sich verändern und dann dürfen smarte Unternehmen jetzt schon reingehen
00:14:33: Genau.
00:14:33: Ich denke da vor allen Dingen auch an viele Unternehmen, wo die KI eben nicht den Menschen ersetzen wird.
00:14:43: Also ich denke hier an Berufe wie die Pflegekraft an die Krankenschwester, die wird immer noch im Krankenhaus sein und es ist die Pflegekraft oder die Krankerschwester.
00:14:54: was wir im Moment sehen kommt häufig aus anderen Ländern.
00:14:57: Da zieht die Familie mit sie kommt nach Deutschland Die fangen hier neu an.
00:15:03: Die Mama oder der Papa arbeiten wahrscheinlich im Schichtbetrieb, haben nicht regelmäßig Zeit sich auch zu kümmern.
00:15:09: Müssen aber beide arbeiten um den Lebensstandard hier zu halten und die Kinder sind ein bisschen allein gelassen.
00:15:16: Ich möchte einfach auch diese Kinder auffangen.
00:15:18: Und letztendlich ist das nicht nur gut für das Kind ja weil es einen Ansprechpartner hat Es ist auch gut für die Mama, die sich wirklich weiß okay da is jemand wo man fragen kann und in dem Moment wo's gut Da ist es auch gut wieder für den Arbeitgeber, weil der einfach merkt okay die sind mit vollen Gedanken bei der Sache und denkt nicht drüber nach ok wie schaffe ich denn jetzt eigentlich die nächste Mathe-Probe?
00:15:41: Ja genau.
00:15:43: Und wie schaff' ich einen nächsten Schritt in der Schule?
00:15:45: Was einfach eine Riesenbaustelle ist, die weniger ist Die ein Jahr auch.
00:15:50: also sich kennen das auch so Das mich das ja zusätzlich.
00:15:54: Ich mag dem Begriff eigentlich nicht so mit dem Mental Load aber stimmt halt Wir wissen alle, was wir damit meinen.
00:16:01: Dass wir einfach mit Familie so viele Dinge im Kopf haben und wenn ich dann eine Riesenbaustelle mal gesaved habe, wo ich sage da muss ich jetzt gar nicht so viel darüber nachdenken, dann hab' ich natürlich wieder mehr Zeit für andere Dinge beziehungsweise kann mich da anders konzentrieren auch auf den Job.
00:16:18: also ohne Frage!
00:16:19: Und mich stresst es ehrlich gesagt auch.
00:16:22: Also wenn ich mit Sonnen denken muss eben meine älteste ist sie mir in der weiterführenden Schule Und dass ich mit so einem denken muss, wir sind denn jetzt wieder für Schule aufgenommen und nur alleine nachzufragen.
00:16:34: Hast du den schon Latein gelernt?
00:16:37: Ist ja für mich ein weiteres zu tun.
00:16:39: Ehrlich gesagt, das stresst mich auch.
00:16:42: Und es geht nicht mehr um die Nachfrage
00:16:44: hast du schon.
00:16:45: Das
00:16:47: eigentliche
00:16:48: Doing würde ich mal sagen sich dann hinzusetzen.
00:16:53: Meine Kinder sind
00:16:54: jetzt schon ein bisschen älter.
00:16:55: Aber
00:16:56: dann nimmst du dir die Zeit, bist eh schon ziemlich am Limit würde ich sagen.
00:17:00: und dann sagen sie dir ja aber der Lehrer hat es mir ganz anders erklärt.
00:17:06: Und der Frust bei den Eltern, bei den Schülern ist eigentlich vorprogrammiert deswegen.
00:17:14: Der da ist dem man einfach fragen kann, wo man auch erstmal den Frustteil also auch abladen kann Das kann ich bei einer Kain natürlich nicht, aber wenn ich ein Mensch habe an der anderen Seite mit dem ich über Bildung sprechen kann oder über meine Probleme dann hilft uns das sehr weiter.
00:17:31: Ja und also ich glaube auch ich denke jetzt sozusagen... Das wäre vermessen auch zu sagen, ich kenne mich mit allem immer noch total gut aus.
00:17:41: Selbst wenn ich früher mal ein Eins Komma Null Schüler gewesen bin.
00:17:44: aber du musst dich als Eltern immer wieder Neues rein denken.
00:17:47: also alleine das ist ja auch schon wieder Ressourcen Bindung und auch der Stress und ehrlich gesagt macht doch keinen Spaß.
00:17:55: Also es ist ja total
00:17:57: frustrierend.
00:17:59: Jetzt sind meine beiden Kinder tatsächlich noch relativ klein und noch nicht umschulpflichtigen Alter mit dreieinhalb und sieben Monaten.
00:18:06: ihr macht mir richtig laune auf die zukunft, was das Thema angeht.
00:18:15: Ich wollte gerade sagen wir haben eine Lösung am start aber lasst mich nochmal kurz eben zusammenfassen bevor wir nochmal in den in den Lösungsraum mit dir gehen sozusagen also wir haben Wenn ich das zusammenfassen darf, den mega hohen Potenzialverlust durch mangelnde Vereinbarkeit also wirtschaftliche Kosten Produktivitätskosten und Verluste Auswirkungen auf Fachkräftesicherung.
00:18:40: Wir haben Teilzeit fallen zum zu dem Thema.
00:18:43: Wir Haben vielleicht sogar haben wir nicht drüber gesprochen Karriere ab Brüche, die dann vielleicht irgendwann mal weitergehen aber für einen Moment abgebrochen sind.
00:18:51: Das hat ja auch wieder wirtschaftliche Folgen nicht nur fürs Individuum sondern auch für die Gesellschaft.
00:18:56: Wir sind beim Thema Führung das heißt wir haben da nen global galaktischen Kosmos aufgebaut wo wir jetzt aber kleine Lösungen brauchen um wie ich dann immer gerne zitiert werde um den ganzen Bums auf die Straße zu bekommen.
00:19:10: Was hast du, Susanne schon erlebt in deiner Arbeit mit Kunden und auch mit Coaches?
00:19:16: Was smart wäre diese Thematik jetzt auf die Straße zu kriegen.
00:19:21: Welche Thematiken meinst Du jetzt genau?
00:19:26: Also wenn wir jetzt über Arbeitgeber nachdenken und auch über Führungskräfte nachdenke, das Thema für die jetzt hier zuhören Mist.
00:19:34: also Susanne, Jana und Stefan ihr habt vollkommen recht ich will jetzt tatsächlich morgen direkt mit etwas starten möchte hier etwas verändern.
00:19:42: wir wollen ja die Leute zur Aktivität treiben.
00:19:47: Was hast du schon erlebt was gut funktioniert hast wo du den zuhörenden so einen kleinen Schipfer geben kannst in diese Richtung?
00:19:54: Ja
00:19:55: ok jetzt habe ich die Frage nochmal für mich verstanden.
00:19:58: Also im Grunde wir haben halt eine riesen Barriere beim Thema Vereinbarkeit und es ist wahrscheinlich ähnlich bei Bildung, dass erstmal heißt so oh also dafür haben jetzt kein Geld und irgendwie haben wir auch keine Zeit.
00:20:10: Weil dem Unternehmen geht's schlecht oder was auch immer.
00:20:13: Es werden ja einmal tausend Aussehen gefunden aber darum gehts nicht sondern der Dreh-und Angelpunkt ist der und das ist der wo ich auch immer ermutige und wo ich aber auch schon Erfolgsgeschichten miterlebt hab, dass es Menschen im Unternehmen gibt die dieses Thema psychisieren Und meistens kommt es aus der Personalabteilung oder auch aus der Geschäftsführung.
00:20:33: Oder idealerweise aus beiden Stellen, aber auch noch aus der Gleichstellung.
00:20:39: Eine charismatische leidenschaftliche Person sein, die sagt hey, Vereinbarkeit ist wichtig und passt mal auf.
00:20:45: Das ist ein absoluter Wettbewerbsvorteil.
00:20:48: Und dann darfst du da intern erst einmal Werbung betreiben und darfst sagen eben warum?
00:20:54: Du hast es ja auch schon aufgezählt also Produktivitätsverlust, Fachkräftesicherung.
00:20:59: wir brauchen keine Frauenquoten weil wir immer die Frauen im Unternehmen müssen sie nur dementsprechend einsetzen.
00:21:04: Teilzeit auch ein Thema, wo immer alle denken wir müssen jetzt wieder in Vollzeit.
00:21:09: Nein man kann ja auch in Teilzeiten total produktiv sein aber man muss die Strukturen schaffen und das sind alles Dinge, wo ich mir erstmal von externen nichts einkaufen muss sondern ich muss das Thema priorisieren Ich muss es in meine Kultur integrieren und das ist im Grunde ja die große Aufgabe die man dann hätte weil das kostet erst mal auch Energie und vor allem auch Zeit, also das geht nicht von heute auf morgen.
00:21:35: Und du darfst – das rate ich immer!
00:21:38: Du darfst Vorbilder etablieren.
00:21:41: Also du darfest Vorbilder im Unternehmen etablieren, die Vereinbarkeit leben.
00:21:46: Und da meine ich nicht irgendwie die, die irgendwie gut aussehen mit fünf Kindern und Stiftungen und was weiß ich?
00:21:53: Nein!
00:21:54: Da meine ich Vorbildern, die offen und ehrlich dazu besprechen wie es ihnen geht.
00:21:58: also ähnlich wie Jana und ich dort eben auch gemacht haben im Thema Schule wo man sagt hey jetzt sind wir doch mal ehrlich.
00:22:03: Also Spaß macht uns das keinen irgendwie jetzt nochmal Mathehausaufgaben zu machen.
00:22:07: aber wir bis ich damals geschafft.
00:22:11: Und wenn ich den Dreh sage, dass das Thema Vereinbarkeit zu einem... Flurfunkt-Thema wird oder auch Thema in Führungsgesäfteentwicklungen.
00:22:19: Also es muss halt omnipresente sein, dann entwickelt sich's und dann findest du intern Lösungen und dann brauchst du dir nichts Großes einzukaufen.
00:22:28: weil ich glaube genau da ist der Denkfehler das viele Angst haben.
00:22:32: Da müssen wir jetzt ganz viel Geld investieren!
00:22:34: Und da haben einfach die Ressourcen nicht.
00:22:36: und was ist wenn das nicht irgendwie funktioniert?
00:22:39: Weil das ist ja nicht wirklich messbar erstmal Aber das ist es nicht.
00:22:43: Also, es sei eine Kulturentwicklung und wie du auch vorhin schon noch mit aufgezählt hast – es ist im Grunde Führungsaufgabe!
00:22:50: Es ist ein ganz klarer Führungsaftrag.
00:22:52: und wenn ich es geschafft habe, sehen wir Botschafter von diesem Wertvereinbarkeit zum einen in die Geschäftsführung zu bringen, dass sie sagen hey, das ist wichtig, investieren wir auch Zeit und ich sage mal ein Stück weit hören Aber dann das Ganze in die Führungsmannschaft zu bringen, dass die das als ihren Auftrag sehen.
00:23:13: Dass sie das als ihr tägliches Doing sehen und da meine ich nicht der sich der unfassbar viel Zeit verschwende sondern einfach nur, dass ich es auf dem Schirm hab Dann wird Vereinbarkeit auf einmal gelebt.
00:23:24: also ich brauche diese Verantwortung Und ich brauch die Offenheit, dass drüber gesprochen wird weil das das hätte ich eingangs glaube ich schon erwähnt Das ist halt auch ein Riesenthema gerade bei Frauen dass zu wenig über die Herausforderungen gesprochen wird.
00:23:39: Also ich bin ja auch Frau und ich will nicht sagen Frauen sind so, Männer sind so.
00:23:44: aber ich erlebte schon gerade bei Frauen das der extrem hohe Ansprüche sind, extrem hoher Perfektionismus und dass man so denkt ne die anderen kriegen sie ja auch hin und muss jetzt irgendwie ich muss beweisen dass sich genauso performe mit Kind wie vorher Und dann sagen die erst mal nichts, was sie eigentlich brauchen.
00:24:02: Und was hat ganz oft passiert?
00:24:03: Das erzähle ich immer wieder.
00:24:05: Denn sein Führungskreifte zu mir... Jetzt hätte ihr auf einmal gekündigt!
00:24:09: Und jetzt hätte ihr wirklich auf einmal gekündigt.
00:24:12: Ja ja, die hat immer... Also die hat total gut funktioniert.
00:24:14: Die war total glücklich bei uns.
00:24:16: Jetzt hätte er auf einmal kündigt.. Aber die hätt nicht auf einmal gekündigt und sich nur langsam aufgesrieben bis sie vielleicht sogar ein Burnout hätte wenn ich danach frage.
00:24:25: Da ist eben auch noch dieser Drehenangelpunkt.
00:24:27: Wir brauchen diese Offenheit und Ehrlichkeit im Unternehmen,
00:24:32: um
00:24:32: darüber zu sprechen und immer wieder neu in Verhandlung zu gehen und eben auch zu sagen was ich brauche.
00:24:38: Und da sind wir wieder beim Thema Schule also auch zu sehen es ist mir gerade unfassbar viele Ressourcen mit diesen beiden Schulkindern.
00:24:46: Gibt's deine Lösung?
00:24:48: Ja, Lösungen gibt´s natürlich!
00:24:54: Ich bin im Herzen immer noch Betriebswirtschaftlerin.
00:24:58: Vereinbarkeit ist wichtig, aber im Endeffekt muss es sich natürlich fürs Unternehmen tragen.
00:25:03: und du hast vollkommen recht der Business Case oder der Case dahinter oder ROI wie man das auch alles nennen mag, ist ein wichtiger Punkt für jedes Unternehmen ja?
00:25:11: Es braucht niedrigschwellige Zugänge für die Kinder und für die Eltern.
00:25:18: niedrig-schwellige Angebote eben für den Arbeitgeber, dass er sagt Mensch wenn ich dadurch meine Rekrutierungskosten senken kann.
00:25:26: Wenn ich die nicht produktive Arbeitszeit von Mitarbeitern verringern kann nur um ein paar Prozentpunkte oder wenn ich vielleicht sogar viel Zeiten verringer'n kann dann sind es für mich wertvolle ja wertvollen Impulse und die helfen mir als Unternehmen.
00:25:44: und wenn mein Mitarbeiter sagt Mensch ist es kein Problem, dass ich am Dienstwochenende komme und das auch zweimal hintereinander, obwohl nicht zweimal eingeteilt wäre.
00:25:55: Weil ich weiß, ich habe dieses Back-up zu Hause und damit sind wir bei dir so mit der Vereinbarkeit dann werden das die Arbeitnehmer machen und damit entsteht halt dann auch die Leistung, die wir als Unternehmen brauchen ja?
00:26:09: Es braucht ein Stück weit die Hilfe im Alltag.
00:26:14: Bildung ist ein wesentlicher Punkt davon.
00:26:16: Und ich möchte vielleicht noch eine, zwei Zahlen in den Raum heute werfen.
00:26:20: also wir begleiten das natürlich auch mit Studien mit unseren Partnern, mit denen wir Partner unternehmen, mit dem wir zusammenarbeiten und da gehen wirklich über einer neunzig Prozent der Mitarbeiter an dass sie sich durch das Angebot entlastet fühlen.
00:26:38: Also das ist ein Riesenwert.
00:26:40: Und dann ist noch eine zweite Zahl, die ist eigentlich meine Lieblingszahl, dass über fünfzig Prozent, nämlich sechsundfünfzig Prozent der Eltern angehen, Mensch ich hätte mir das gar nicht leisten können!
00:26:51: Ja und die laufen dann in diese Burnout-Falle wo du sagst ja, die versuchen das alles irgendwie unter den Deckel zu bekommen und doch nach dem Kind irgendwie zu helfen oder wie auch immer.
00:27:01: aber es reicht halt irgendwo nicht.
00:27:04: Und niedrigschwellige professionelle einfache Zugang zur Bildung ist das, was ich glaube.
00:27:10: Wo Organisationen, wo Staat und Schule, wo Eltern wunderbar zusammenarbeiten können um die nächste Generation fit zu machen für die neuen Themen, die vor uns allen stehen?
00:27:22: Ja ja genau also wie du sagst es ist halt auch wenn man jetzt ein Nachhilfe in dem Sinn denkt.
00:27:29: Also, es ist natürlich auch wieder eine Kostenfrage.
00:27:31: Könntest du dir das leisten?
00:27:32: und Nachhilfe wird ja auch oftmals so suggeriert als ... Ja, das kriegst ihr halt jetzt wenn du kurz vom ... Fünfer, sechser bist oder so.
00:27:43: Also darum geht es ja gerne nicht!
00:27:44: Es geht ja auch darum frühzeitig mal zu gucken wo sind vielleicht Lücken?
00:27:48: Oder wo brauchst du halt einfach noch Unterstützung?
00:27:51: Das ist ja... Du musst ja nicht immer erst so reaktiv sein und das finde ich an eurem Produkt so gut dass man echt mit kleinen Fragen ja auch kommen kann.
00:27:59: Da hängt jetzt mal der muss jetzt nicht irgendwie so ein Riesenpaket mir gleich kaufen Sondern ihr könnt einfach mal eine Frage stellen und dann sagen, stimmt genauso ist es.
00:28:08: Also das ist ja das Schöne und da kommen wir ja weiter.
00:28:11: also ich finde es toll und das mit den einund neunzig Prozent.
00:28:14: Das ist nix was jetzt so.
00:28:18: Nicht nur die ein neunzig prozent sind krass auch zum Abschluss unserer heutigen Episode.
00:28:21: ich finde die sechsten fünfzig Prozent sind auch massiv weil das sind eigentlich Zahlen die müssen wir.
00:28:28: Ich glaube, gesamtpolitisch oder generell gesellschaftspolitisch müssen die deutlich runterfahren.
00:28:35: Weil dadurch dann generell die Kosten im System wahrscheinlich gar nicht mehr so hoch sind.
00:28:38: Aber da sind wir wieder bei dem Punkt den wir zwischendrin auch schon mal hatten.
00:28:43: Dadurch dass halt alles mit allem immer zusammenhängt ist es halt so schwierig an einem konkreten Punkt anzufangen.
00:28:50: aber ich glaube den haben wir heute gerade für Menschen wie aktiv dran teilhaben wollen haben wir genau diesen punkt gefunden nämlich niederschwellige, niedrigschwellige.
00:29:01: Einstiegsoption zu finden und dann einfach mal machen ja und dann das einfach mal die Mitarbeitenden ausprobieren lassen egal ob man oder frau ne?
00:29:10: Und dann einfach zu schauen wie dass diese menschen wirklich entlastet.
00:29:14: und dann kommt abschließend dieses thema mit der offenheit nochmal dazu.
00:29:18: das ist natürlich ein riesen kulturthema.
00:29:20: dann dass es etwas, was schwierig anzugreifen ist aber so etwas wie Obimaster einzuführen ist glaube ich dann in der Leichtigkeit kaum zu überbieten.
00:29:30: Das stimmt, genau.
00:29:31: Und ich hätte auch jetzt die ganze Zeit im Kopf einfach mal machen, das braucht es halt.
00:29:35: Also mutig sein!
00:29:36: Auch mutig seien vielleicht auf die Nase zu fallen oder ich erinnere mich also nur ganz jung und personal.
00:29:44: Ich hatte dann Ideen und habe das dann meinem Chef verkauft leidenschaftlich.
00:29:48: Dann meinte er so, nee, das müssen wir erst einmal mit dem Vorstand besprechen.
00:29:52: Und da hab' ich gesagt, darf ich's mir im Vorstand Besprechen?
00:29:54: Und er sagt ja können Sie schon machen.
00:29:57: Und dann bin ich in meinem jugendlichen Wahnsinn, der meist zur Vorstandsassistentin und habe gesagt, ich hätte gerne einen Termin.
00:30:11: Eigentlich im Nachhinein der ich nicht.
00:30:12: Wahnsinn, wenn sich da getan habe.
00:30:13: Ich hab jetzt nicht drüber nachgedacht aber genau so müsste man halt manchmal an die Themen gehen einfach zu sagen einfach mal machen sich vielleicht auch einen Korb zu holen.
00:30:22: Aber es braucht diese Leidenschaft diese eine Person auch.
00:30:25: oder die zwei drei vier Die das Thema voran treiben und wie du sagst dann eben auch mit Lösungen wo Unternehmen auch dringend.
00:30:34: Ja da probieren wir jetzt einfach mal aus Da passiert ja nicht viel Und das ist ja das Toilette, einfach mal zu sagen.
00:30:42: Einfach mal machen!
00:30:45: Und die Wahrscheinlichkeit eines Korps vom Vorstand zu verringern?
00:30:49: Einfach hier beim Bildungsbooster-Podcast weiterzuhören entweder bei Susanne, Jana oder bei mir melden und dann können wir die Wahrscheinigkeit auch wahrscheinlich drastisch reduzieren weil wir euch dann Argumente an die Hand geben wo jeder Vorstandsvorsitzende sagt Das müssen wir jetzt mal gemeinsam machen.
00:31:06: Genau!
00:31:07: Ich danke euch zwei sehr, Jana und Susanne.
00:31:09: Danke für eure Zeit.
00:31:10: Danke!
00:31:11: Danke für den schönen Austausch.
00:31:13: Tatao!
00:31:15: Nicht nur zuhören auch Machen wenn dich das Thema triggert dann bring es in dein Unternehmen In dein Umfeld in deinen Handeln Denn Bildung für alle passiert nicht von allein.
00:31:26: Bildungsbooster der Podcast Für mehr Chancengleichheit ab sofort jeden ersten Dienstag im Monat.
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